|
Sie haben dich, heiliger Hafis, Die mystische Zunge(لسان الغیب) genannt“ (Goethe)
Johann Wolfgang von Goethe schreibt über den persischen Dichter Hafis: "Längst war ich auf Hafis und dessen Gedichte aufmerksam, aber was mir auch Literatur, Reisebeschreibung, Zeitblatt und sonst zu Gesicht brachte, gab mir keinen Begriff, keine Anschauung von dem Wert, von dem Verdienste dieses außerordentlichen Mannes. Endlich aber, als mir im Frühling 1813 die vollständige Übersetzung aller seiner Werke zukam, ergriff ich mit besonderer Vorliebe sein inneres Wesen und suchte mich durch eigene Produktion mit ihm in Verhältnis zu setzen. Diese freundliche Beschäftigung half mir über bedenkliche Zeiten hinweg und ließ mich zuletzt die Früchte des errungenen Friedens aufs angenehmste genießen." ( Goethe: Divan, Noten und Abhandlungen (Hamburger Ausgabe) Goethe war so von Hafiz begeistert, daß er ihn als „heilig“, „alten Meister“ und seinen „Zwillingsbruder“ bezeichnete. In einem Gedicht von Goethe heiß es: »Sei das Wort die Braut genannt, / Bräutigam der Geist / diese Hochzeit hat gekannt, / Wer Hafisen preist.«
Bösen Felsweg auf und nieder
Will in Bädern und in Schenken,
Wolltet ihr ihm dies beneiden |
|
نشریه فرهنگی، ادبی و اجتماعی |

|
|
|