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„Dschingis Khan und seine Erben“: 

Liebe Leserinnen und Leser,
Barge Sabz hat in einem Brief an die Projektleiterin der Bonner Ausstellung „Dschingis Khan und seine Erben“ die Einseitigkeit dieser Ausstellung bemängelt, die vom 25. Oktober bis 29. Januar 2006 auch im Münchener Museum für Völkerkunde gezeigt werden soll. Wir begrüßen die Verständigung der Völker, Versöhnung und Freundschaft in einer Feindseligkeit geprägten Welt. Keiner kann für die Untaten seiner Ahnen verantwortlich gemacht werden. Dennoch gibt’s es seit einigen Jahren das gute Prinzip des „Schamgefühls“ gegenüber den Opfern von Grausamkeiten (Vatikan bedauert die Judenverfolgung im Mittelalter, und viele der heutigen Deutschen schämen sich für die Holocaust). Die Bundesrepublik hat das berechtigte Interesse an guten Beziehungen zu Mongolei, aber ein demokratisches Land kann nicht eine historische  Figur, die das Leben von Millionen von Menschen auf dem Gewissen hat,  mit einer solchen aufwändigen Ausstellung ehren.  Zumindest  wäre eine Gedenkveranstaltung im Rahmen dieser Ausstellung wünschenswert. Auch wenn es für Bonn zu spät ist, kann dies in München in die Planung einbezogen werden. Unterstützen auch Sie unsere Aktion:
Adressen:
Frau Henriette Pleiger (Projektleiterin, Bonn)
pleiger@kah-bonn.de
————
Staatliches Museum für Völkerkunde München
Maximilianstraße 42    D-80538 München
Claudius.mueller@extern-Irz.muenchen.de
(Projektplanung in München)
„Dschingis Khan und seine Erben“: 
„Sie kamen, vernichteten, verbrannten, mordeten, 
plünderten, und gingen weg.“

 von Hadi Resasade

"Dschingis Khan und seine Erben“ ist eine Ausstellung in der der Bundeskunsthalle in Bonn (16.06.-25.09.2005). Anlass ist das 800jährige Bestehen der Mongolei.  Im Jahre 1206 brachte Dschingis Kahn die verfeindeten Stämme unter seiner Herrschaft.
Mit dieser Ausstellung soll „das Bild von den grausamen Reitertruppen korrigiert... und die herausragende Rolle des Nationalhelden: als Gesetzgeber und Globalisierer, Kulturstifter und Weisheitslehrer.“ hervorheben gehoben werden. (FAZ) Der Bonner Mongolen-Experte Klaus Sagaster bezeichnete Dschingis Khan «ein Sohn seiner Zeit». Er sei hart gegen seine Gegner vorgegangen, aber anderswo ginge es keineswegs gemäßigter zu, meint der Experte, ohne zu sagen, was er konkret unter „anderswo“ versteht.
Diese Einschätzung bestätigt die traurige Wahrheit, daß die Faszination der Macht, Personenkult und Heldenverehrung viel länger im kollektiven Bewußtsein überdauern, als die Erinnerung an die Opfer der Tyrannei.
Der große Ansturm auf Zivilisationen:
Der Ansturm der Mongolen ab 1219 nach Zentralasien, Afghanistan, Iran und später nach Westasien war keine normale Eroberung, sondern ein gnadenloser Angriff auf die damaligen großen Zivilisationen (Islam und Christentum).
Dschingis Khan griff 1219 die heutigen Gebiete von Afghanistan und Iran (das Reich der Choremiden) an. Diese Angriffe gingen mit Unterbrechungen durch seine Söhne und Enkel 40 Jahre lang weiter.
Auch Europa wurde angegriffen, blieb aber durch einen Zufall verschont:  1237 plünderten die Angreifer die Städte um Wladimir und Susdal und 1240 sogar Kiew. Dann zogen sie weiter Richtung Westen. Um 1241 hatte das Heer die adriatische Küste erreicht und war breit, Westeuropa anzugreifen. 1241 zogen sie plötzlich ab. Wegen des Todes des Groß-Khans Ögödei in der Mongolei zog sich  Batu in die Heimat zurück, um an der Wahl des  Nachfolgers teilzunehmen. 
Was unterscheidet aber diese Angriffe von „normalen“ Eroberungen vor und den Mongolen?

Jahre der Schreckensherrschaft in Afghanistan und Iran
Was insbesondere bei dem ersten Ansturm von 1219 unter direktem Kommando von Dschingis Khan geschah, übertrifft alle Grausamkeiten der menschlichen Geschichte. „Anderswo“ kennen wir solche Barbareien nicht. Einige Stichworte:
Buchara, eine glänzende Handelsstadt mit zahlreichen berühmten Universitäten und Bibliotheken wurde in eine Ruine verwandelt und 30.000 Menschen getötet. Samarkand und Balkh ergaben sich, mussten aber ein fürchterliches Gemetzel erleiden. Ein Mann, der aus der brennenden Stadt Buchara entkommen konnte, berichtete: „sie kamen, vernichteten, verbrannten, mordeten, plünderten und gingen wieder weg.“ Es wird berichtet: „Die überlebenden Einwohner flüchteten in die große Moschee der Stadt und  zitterten vor Angst. Plötzlich erschien der Mongolenkaiser hoch zu Roß. Die Worte die er in die tödliche Stille hinein gesprochen haben soll, klingen noch nach beinahe 800 Jahren so schaurig, daß sie Gänsehaut erzeugen:  Fragt ihr, wer ich bin? Ich bin die Geißel Gottes, ich bin die Rache des ewigen Himmels und ich bin gekommen, euch zu zerstören!“ (Zitat Hans Wagner, Die Mongolen, www.euroasiatischesmagazin.de ) 
Das Gemetzel in der  wissenschaftlichen Hochburg der islamischen Welt Merw dauerte 13 Tage und kostete 1.300.000 Menschen das Leben. Die Stadtbibliotheken, der Stolz des Islam, wurden niedergebrannt und die Stadt eingeäschert. 
In Neishabour wurde die gesamte Bevölkerung niedergemacht, nur 400  künstlerisch begabte Handwerker wurden am Leben gelassen und in die Mongolei deportiert. Auch aus anderen Städten wurden nach diesem Muster die fähigsten Handwerker in die Mongolei umsiedelt. Die Frage ist berechtigt, wie viele der 500 Exponaten der Bonner Ausstellung Produkte dieser „Zwangsarbeiter“ sind?
Die schöne Stadt Rey wurde mitsamt ihren 3.000 Moscheen und berühmten Keramikbrennereien zu einem Trümmerfeld.
Meine Geburtsort Herat, das sich gegen den mongolischen Statthalter aufgelehnt hatte, wurde mit der Hinrichtung von 60.000 Menschen bestraft. Es blieben nur 40 Menschen dem Gemetzel der Angreifer verschont. 
Die Mongolen verhielten sich bei diesen Angriffen nicht als „Eroberer“ im klassischen Sinne. Eroberer haben die Gewohnheit in Heuschlichehrweise sich als „Befreier“ auszugeben, um ihre Feldzüge zu legitimieren. Die meisten Eroberer blieben auch  in diesen Gebieten, oder annektierten diese.  Eine totale Zerstörung der Infrastruktur und Ermordung ganzer Stadtbevölkerungen wurde aus „eigenem Interesse“ vermieden. Dagegen hatte der Ansturm der Mongolen einen zivilisationsfeindlichen Charakter mit einer Freude an Vernichtung und Mord. „sie kamen nicht als Eroberer, um zu bleiben, sondern um zu rauben und zu morden und ihre Beute in die Mongolei zu bringen.“ (Will und Ariel Durant, Kulturgeschichte der Menschheit, Nauman & Göbel, Köln 1985, Bd. 5, S. 600). Ferdinandy schreibt dazu: „Dschingis Khan zerstört, tötet, versklavt oder verschleppt den größten Teil der Bevölkerung eines großen Kulturreiches. Seine Mongolen zerstören das in Jahrhunderten Aufgebaute, das mühsam menschlich Erzeugte ganz bewußt und nicht nur in Wut und Rache, sondern auch mit einer besonderen Wollust. Als die Söhne des Khans die turanischen Städte nacheinander genommen hatten, zerstörten sie mit voller Absicht das großartige Kanalisationsnetz dieser Gegenden.“ (Michael de Ferdinandy, Tschingis Khan – Steppenvölker erobern Eurasien, rohwohlts deutsche Enzyklopädie (rde), Band 64, Hamburg 1958) 
Besonders unmenschlich war die Behandlung der Bevölkerung von eroberten Städten, die eher zur Steinzeit, als  zu dem  13. Jahrhunderts passte: Dschingis Khan war keineswegs ein „Sohn seiner Zeit“. Er wollte bewußt  Schrecken und Einschüchterung verbreiten. Wenn eine Stadt sich bedingungslos und sofort ergab, wurde wie  in der Regel wie folgt verfahren: die  Bevölkerung wurde erst aus der Stadt evakuiert, und auf die Wüste vertreiben. Nachdem die Stadt geplündert war, wurde die Bevölkerung selektiert: Kampffähige Männer mussten in ihrer Vorhut marschieren. Man zwang sie, entweder gegen ihre Volksgenossen zu kämpfen, oder von hinten niedergemacht zu werden; junge Frauen wurden als Sklavinnen unter die Offiziere verteilt;  Handwerker wurden nach Mongolei gebracht; und die Schwachen und Alten konnten in die Ruinen der Stadt zurückkehren. Wenn aber Widerstand geleistet wurde, oder im Falle eine Auflehnung gegen den Statthalter, wurde die Bevölkerung gemetzelt. (Herat 1221). Menschen wurden in diesen Fällen aus der Stadt herausgebracht. Jedem mongolischen Kämpfer wurde eine Gruppe (400-500 Menschen) zum töten zugeteilt. Die Opfer wurden dann mit Äxten, Beilen, Schwert und Keulen getötet.  Die schreibkundigen Männer der Stadt wurden dann mit der Zählung der Toten beauftragt. Der islamische Historiker Joweini berichtet, daß die Zählung der Toten in Merw 13 Tage dauerte. Warum geschah aber diese makabre Totenzählerei? Wollten die Angreifer damit ihren „Erfolg“ festhalten? Historiker  berichten diese Fälle nach der Eroberung von zahlreichen Städten im heutigen Afghanistan und Iran. 
Das wahre Erbe der Mongolen:
Die Mongolen hinterließen Zustände, welche die islamischen Welt für mindestens 2 Jahrhunderte in ihrer Entwicklung zurückwarfen:
Die autochthone Entwicklung des feudalen Systems wurde längere Zeit unterbrochen. Mongolische Nomaden und Viehzüchter wurden in die eroberten Gebiete umgesiedelt. Landwirtschaftlich nutzbare Flächen wurden zu Waiden. Der islamische Historiker Rashid-du-Din (1247-1318) schreibt, daß in vielen iranischen Dörfern noch im Jahre 1295 nur 1/10 des Landes anbaufähig war. Die Region von Balkh als Produktionsort für Seide und berühmt als Kornkammer der Provinz Khorassan wurde ruiniert.
Die Urbanisierung und Entwicklung von Städten als Voraussetzung für Handel, Handwerk und Bildung war vor den mongolischen Angriff weit fortgeschritten. Die Städte hatten weit mehr Anwohner, als europäische Städte. Zwischen 1220 und 1222 wurde das gesamte Gebiet von Khorassan zerstört. Viele zerstörten Städte blieben bis Ende des 13. Jhdts. unbewohnt. Die Zahl der Opfer in Chorassan wird von Historikern mit mehr als 5 Millionen geschätzt. Der Historiker Zahir-ud–Din Marashi schreibt 1470, daß die Provinz Mazandaran am Kaspischen Meer noch in diesem Jahr eine Ruine war
Bei der Verfolgung des  Königs Mohammad wurden weitere Städte angegriffen. Bevölkerungsrückgang und die Verschlechterung der demographischen Struktur waren nicht mehr mittelfristig wiedergutzumachen. Flucht von Menschen verringerte weiter die Stadtbevölkerung. Von manchen großen Städten der damaligen Zeit (Merw, Tous, Rey) sind heute nur noch Namen geblieben. Weitere Städte wurden zu Dörfern zurückentwickelt. Anfang des 10. Jhdts gab es in der Umgebung von Herat ca. 400 Dörfer. Anfang des 15. Jhdts wurden nur noch 176 Dörfer gezählt.
Die für Iran typischen Jahrhunderte alten Bewässerungsanlagen (unterirdische Wasser Kanäle, Ghanat-System) waren für die Landwirtschaft in diesem unter Wassermangel leidendem Land unentbehrlich. Die Mongolen schütteten viele dieser Kanäle zu.  
Die ohnehin schwache Zentralregierung der Chwarezemen wurde weiter geschwächt. Eine für die Mongolen typische politische Hierarchie von Herrschaft der Khanen (Fürsten und Warlords) wurde eingeführt. Afghanistan leidet noch heute unter dieser dezentralen Machtstruktur.

„Fünf Jahrhunderte lang, von 700 bis 1200, war der Islam nach Macht, Ordnung, Ausdehnung der Regierungsgewalt, Verfeinerung der Sitten, Lebensstandard, humaner Gesetzgebung und religiöser Toleranz, Literatur, Wissenschaft, Medizin und Philosophie führend in der Welt.“ (Durant, abda, S. 600)
Die islamische Welt war auf dem besten Wege zu einer wissenschaftlich-rationalen Denkweise. Ohne dieses rationale Denken hätte man keine mathematischen, medizinischen, architektonischen und astrologischen Entwicklungen  erreichen können. Dieser Angriff warf diese Entwicklung weit zurück. Die seelischen Wunden und traumatischen Erlebnisse brachten Weltabkehr, Fatalismus, Passivität, Mutlosigkeit, Resignation und eine negative Art des „Sufismus“ und Weltverneinung mit sich: Die Mongolen hinterließen „eine entzweigespaltete und seelisch erschütterte Bevölkerung.“ (Durant, S. 559f). 

Die Spaltung der Welt
Der Ansturm der Mongolen veränderte das bis dahin herrschende Gleichgewicht zwischen Orient und Okzident und verlagerte das kulturelle, zivilisatorische und wirtschaftliche Schwergewicht weit nach Europa. Es entstand zwischen Europa und islamischer Welt eine Kluft, die bis heute immer größer wird. Auch Russland, wo die Mongolen noch lange Zeit Teile des Landes beherrschten,  wurde zur Unterentwicklung verdammt. Alle kulturellen Anbindungen Rußlands an den Westen wurden für zwei Jahrhunderte unterbrochen. Der Vernichtungskrieg der Mongolen gegen die islamische Welt ist der Anfang vom Ende einer Zivilisation, die bis dahin dem Westen überlegen war. Während die islamische Welt noch unter dem Angriff der Kreuzfahrern  stand, versuchte  Vatikan darüber hinaus Kontakte mit den Mongolen herzustellen, sie zu christianisieren und neue Verbündete gegen die islamische Welt zu gewinnen. Auf dem Konzil von Lyon wurde im Jahr 1245 dieser Plan heftig diskutiert. Mit einem Brief des Papstes an den Mongolen-Khan wurde schließlich der italienische Franziskaner Plano del Carpini auf die Reise geschickt. Dieser Versuch blieb aber ohne Erfolg. Die westasiatischen Mongolen nahmen den Islam an und verloren vor allem durch iranische Wezire und Berater ihre ursprüngliche Kulturfeindlichkeit.
Die Muslime verhinderten sogar einen weiteren Angriff der Mongolen in Richtung Europa und bewährten sich als europäisches Schutzschild.
Nach der Eroberung Bagdads (1258) durch Hulaku Khan wollten die Mongolen unter weiter nach Westen marschieren, wurden aber von einer ägyptischen Armee der Mameluken in Palästina geschlagen (1260). „Überall  im islamischen Bereich und Europa jubelten die Menschen aller Religionen; der lähmende Zauber des Schreckens war gebrochen.“ (Will und Ariel Durant, Seite 600)
So konnte Westeuropa ohne äußere Feinde, sich weiterentwickeln. Seit dieser Zeit drohte Europa nie eine erste Gefahr von Außen. Die fortschreitende technologisch-wissenschaftliche Überlegenheit des Westens verhinderte auch in den darauf folgenden Jahrhunderten alle Angriffe aus dem Osten (Türkenkriege)
Bezeichnenderweise wird Dschingis Kahn auf der Ausstellung in Bonn als „Globalisierer“ gefeiert. Etwas Wahres ist daran: er hat Europa und Asien einander näher gebracht. Aber Nutznießer dieser Annährung war Europa:  Der Weg für Expansion und Kolonialismus wurde durch die Mongolen geebnet, See– und Handelswege wurden erschlossen, und die unterlegene islamische Welt war kein ernstzunehmender Konkurrent und Störer mehr. Die Westeuropäer waren weder klüger, noch fleißiger als die östlichen Völker (auch Westdeutsche und insbesondere die Bayern sind nicht intelligenter als die Ostdeuteschen!), aber die Startbedingungen waren andere. Ohne Dschingis Khan wäre vielleicht die Welt heute friedlicher und das Verhältnis zwischen Islam und Christentum  besser. Historisch bedingte Demütigungen und Erniedrigungen bleiben im kollektiven Gedächtnis der Völker haften und sind die schlimmsten Feinde für Frieden und Harmonie in der Welt.

 
Textfeld: ١٠٠ سال پس از تئوری نسبیت

شاید مهمترین و درعین حال قابل فهم ترین بخش از نظریات آلبرت اینشتاین را بتوان دراین خلاصه کرد که سرعت نور با وجود تغییر پارامترهای مکانی و زمانی همیشه ثابت می ماند. بطور مثال اگر ما از قطاریکه به سرعت ٢٠٠ کیلومتردرساعت حرکت میکند توپی را به جلو پرتاپ کنیم، سرعت قطار به سرعت توپ اضافه میشود واین توپ مثلاً با سرعت ٢٣٠ کیلومتر در ساعت حرکت خواهد کرد.  ولی سرعت نورچراغهای همین قطار چه درحالت سکون و چه در بالاترین سرعت، ٣٠٠ هزار کیلومتر درثانیه است.ازآن گذشته قبلاٌ تصور میشد که نورحرکت موجی داشته و مانند آب در یک شلنگ متصل به شیر منظم جریان دارد، ولی انشتاین نشان داد که نورمتشکل از ذراتی است که بطورمنقطع حرکت میکنند، بصورتیکه گویا آب را از چاه کشیده و سطل سطل به لوله آب واردکنید. ثابت بودن سرعت نور قبلاً هم بیان شده بود، ولی نتیجه گیری انشتاین ازآن درسال ١٩٠٥ نشان داد که اگر نور را مطلق و سرعت آنرا ثابت بدانیم، بنا براین زمان و مکان به اموری نسبی تبدیل میشود. فلاسفه  و بخصوص کانت فکر میکردند که اگر همه چبز در دنیا ازبین برود، زمان و مکان باقی خواهد ماند، ولی طبق نظرانشتاین زمان و مکان امری متغیر و نسبی بوده و با موجودات از بین میروند. »زمان به اشیاء چسبیده است«. در دنیا زمان و مکان جدای از هم وجود ندارد، آنچه هست <زمان- مکان> است، به عنوان یک جریان واحد.   
 
Textfeld: حمله مغول و پیامد های آن
آمدند و کندند و سوختند و کشتند و بردند و رفتند ...

هموطنان عزیز ایرانی و افغانی،
همانطور که در صفحه اول آمده است، نمایشگاهی در شهر بُن تحت عنوان »چنگیزخان و میراث او« برگذار شده است که تا ٢۵ سپتامبر ادامه دارد. این نمایشگاه میخواهد بقول خود »تصویر نادرستی« را که در اذهان عمومی نسبت به قوم مغول وجود دارد تصحیح کند. تا آنجائیکه موضوع مربوط به  دوستی بین ملت ها، آشتی و زدودن کینه های تاریخی می شود، نمیتوان مخالفتی داشت، ولی تجلیل از شخص چنگیزخان در شأن یک کشور دموکراتیک نیست. ما چنگیز را یک جنایتکارجنگی میدانیم که خون صدها هزار هموطن ما را ریخت، دستاورد های تمدن پیشرفته ما را نابود کرد و ما را از قافله تمدن عقب نگه داشت. دراین نمایشگاه هیچ یادی از قربانیان این فاجعه تاریخی نشده است، ولی چنگیزخان به عنوان قانونگذار، قهرمان ملی و نزدیک کننده ملت ها بیکدیگر و  قوم مغول به عنوان نمونه »مدارای دینی« و مروج فرهنگ جلوه داده میشوند.  
برگ سبز مقاله آلمانی این شماره را (صفحه ٤) همراه با نامه ای اعتراض آمیز نسبت به یک جانبه بودن این نمایشگاه به مسؤل نمایشکاه فرستاده است. شما نیز دراین اعتراض شرکت کنید، بخصوص اینکه قراراست این نمایشگاه از ٢٦ اکتبر ٢۰۰۵ تا ٢۹ ژانویه ٢۰۰٦ در موزه مردمشناسی مونیخ نیز برگذار شود وشاید هم روزی به هامبورگ بیاید. همچنین باید نمایندگی های سیاسی ایران و افغانستان از مسئولین بخواهند که از قربانیان مغول دراین نمایشگاه ها یاد شود.  به خاطرداشته باشیم که یهودیان به حق از هرفرصتی برای زنده نگهداشتن خاطره قربانیانشان استفاده میکنند. قتل و جنایت مشمول مرور زمان نمیشود. 
 
دکترهادی رضازاده

»آمدند و کندند و سوختند و کشتند و بردند و رفتند« .
حمله مغول در سال ۱٢۱۹ میلادی  بکشورهای ما شروع       شد و٤۰ سال ادامه داشت. نتیجه کوتاه مدت آن تسخیر ماوراءالنهر، افغانستان امروز، ایران، آذربایجان، قفقاز،بین النحرین و مناطق دیگرهمراه باکشتار، قتل هام وخونریزی بود، ولی پیامدهای دراز مدت آن تا امروز گریبانگیر ماست.
آنچه را آن زمان برمردم  افغانستانِ امروز و ایران گذشت، نمیتوان در یک مقاله گنجاند. ما فهرست وار به چند حادثه اشاره میکنیم. 
بخارا قبل از حمله مغول یکی از مراکز شکوفای بازرگانی و دانشگاهی آسیای میانه بود که چندین کتابخانه نفیس داشت. سی هزار جمعیت این شهر قتل عام شده و شهر به ویرانه ای تبدیل شد. یکی از ساکنین این شهر که جان سالم بدر بوده بود، چنین گزارش کرد: آمدند و کندند و سوختند و کشتند و بردند و رفتند. نوشته اند که تعدادی ازساکنین شهر به مسجدجامع شهر پناهنده شده بودند و از ترس میلرزیدند. ناگهان چنگیزخان شخصاً سوار براسب وارد مسجد شده و سکوت وحشتناک مسجد رابا این سخنان شکست: <شما ازخود میپرسید که من چه کسی هستم. من شلاق خداوندم. من انتقام قدرت جاودانی الهی بوده و برای نابود کردن شما فرستاده شدم.> (نقل از Hans Wagner در مقاله مغول ها، رجوع شود به سایت اینترنت  www.euroasiatischesmagazin.de 
سمرقند و بلخ با وجود تسلیم شدن سرنوشتی بهتری نداشتند.
مغول ها در شهر مرو که یکی از معروفترین مراکز علمی دنیای اسلام بود، ۱۳ روز مشغول کشتن انسانهای بی گناه بودند. مورخین شمار کشته ها را ۱۳۰ هزارنام برده اند. کتابخانه های شهر که از افتخارات جهان اسلام بود به آتش کشیده شد.
نیشابور بواسطه مقاومت دلیرانه اش به شدت مجازات شد. در اینجا مورخین از کشتار همه مردم این شهر سخن میگویند. تنها ٤۰۰ صنعتگر باقی ماندند که توسط مغول برای کار اجباری به مغولستان منتقل شدند. ازشهرهای دیگر نیز صنعتگران مارا برای کار اجباری به مغولستان بردند.
شهر زیبای ری که  ۳۰۰۰ مسجد داشت و صنعت کوزه گری آن معروف بود، به ویرانه ای تبدیل شد، بطوریکه امروز فقط نام آن باقی مانده است.
مردم هرات بعد از تسخیر شهر در برابر فرماندار مغول قیام کردند و بشدت مجازات شدند. ٦۰ هزار انسان قتل عام شده و فقط ٤۰ نفر توانستند جان سالم بدر ببرند و اینان در نقطه ای در خارج شهر پناه برده و با خوردن گوشت انسان، سگ و گربه و حمله به کاروانها به زندگی خود ادامه میدادند.

از ذکر جنایت های غم انگیز مغول در شهرها و مناطق دیگر صرفنظر کرده و به.ویژگی های حمله مغول اشاره میکنیم:
لشکر مغول دراین حملات (برخلاف آنچه درگذشته مثلاً در حمله اسکندر و اعراب دیدیم) برای <فتح، کشورگشائی و یا تبلیغ و ترویج فرهنگ و یا دین خاصی> نیامدند. معمولاً فاتح یک کشور تا اندازه ای میکشد و ویران میکند که برای تسلیم شدن مردم لازم است و چون میخواهد درآنجا بماند، میکوشد تا حداقلی از زیرساختهای اقتصادی را برای لشکریان و اتباع خود حفظ کند. اسکندر درست است که تخت جمشید را آتش زد، و لی در سالهای بعد به ساختن شهرهای جدید دست زد. اعراب نیز بعد از شکست دادن ارتش ایران دست از ویرانی و غارت برداشتند و مبلّغ یک تفکر دینی جدید شدند.
ولی حمله مغول از یک ویژگی <تمدن ستیزی> برخوردار بود. به هرجا میرسیدند، سیستم ابیاری را نابود کرده و قنات هارا کور میکردند. درجاهای دیگر سدهارا ویران کرده و آب را به شهر ها هدایت میکردند. محقق آلمانی Ferdinandy  می نویسد: <چنگیزخان نابود کرد، کشت، مردم را به بردگی گرفت و خیلی از اهالی یک تمدن بزرگ را با خود خارج کرده و به مغولستان منتقل کرد. مغول ها تمدنی را که قرن ها برای آن تلاش شده بود، نا بود کردند. این نابودی آگاهانه و عمدی صورت میگرفت و نه تنها همراه با خشونت و انتقام، بلکه توأم با لذت بود.  فرزندان چنگیز شهر های توران را یکی از بعد از دیگری تسخیر کرده و قنات های این شهر هارا نا بود کردند.>
ما دراینجا به قول مورخین اسلامی کفایت نکرده و میکوشیم از زبان مورخین غربی که انگیزه ای برای بزرگ جلوه دادن این جنایات ندارند، واقعیت را بیان کنیم. ویل دورانت در اثر جاودانی ۱٨ جلدیِ  »تاریخ تمدن« خود در مورد مغول از قول مبلغ مسیحی »جووانی د پیانو کارپینی« که از مغولستان دیدار کرده بود، مینویسد: <این جماعت هرچه بدستشان میرسید، حتی شپش را میخوردند و  ازخوردن موش صحرایی، گربه، سگ و خون آدمی بدشان نمی آمد.> (ویل دورانت، تاریخ تمدن، ترجمه فارسی، چاپ ششم، شرکت انتشارات فرهنگی و علمی، تهران ۱۳۷٨، جلد ٤، بخش اول، صفحه ٤٢۹). اگر فرهنگ غذائی ملت هارا ملاکی برای میزان تمدن آنان بدانیم، بازهم حداقل اعراب به خوردن ملخ قناعت میکردند و خون انسانرا نجس میدانستند! ویل دورانت مینویسد: <هیچ یک از تمدن های تاریخ چون تمدن اسلام دچار چنین ویرانی ناگهانی نشده است... (قوم مغول)   نیامده بودند که فتح کنند و بمانند، بلکه میخواستند بکشند و غارت کنند و حاصل آنرا به مغولستان ببرند. وقتی موج خونین مغول بازپس رفت، آنچه برجای ماند عبارت بود از اقتصادی بشدت آشفته، قناتهای ویران یا کور، مدرسه و کتابخانه های سوخته، دولت های چنان فقیر و ضعیف و ازهم گسیخته که قدرت اداره کشور را نداشتند و نفوسی که به نیم تقلیل یافته و روحیه باخته بودند.> ویل دورانت این فاجعه را یکی از عوامل عقب ماندگی آسیای باختری در قرن های آینده دانسته و می نویسد: <این عوامل بود ... که فقر و فلاکت و ویرانی را جایگزین رهبری جهانی آسیای باختری کرد، و ده ها شهر آباد و معتبر شام و بین النحرین و ایران و قفقاز و ماوراء النهر راه فقر و بیماری و عقب ماندگی کنونی دچار کرد.>  درترجمه این اثر بجای» عقب ماندگی« از »انفعال« Tatenlosigkeit نام برده میشود، که ما امروز دراین کشورها شاهد آن هستیم.
 Durant, Kulturgeschichte der Menschheit, Band 5, Köln, 1985, Seite 600
ویل دورانت با قاطعیت چنین نتیجه میگیرد که اسلام از سال ۷۰۰ تا ۱٢۰۰ میلادی به مدت پنج قرن <ازلحاظ نیرو، نظم، بسط قلمرو حکومت، تصفیه اخلاق و رفتار، سطح زندگانی، وضع قوانین منصفه انسانی و تساهل دینی، ادبیات، دانشوری، علم، طب و فلسفه پیشاهنگ جهان بود.>
بنا براین باید ابتدای قرن منحوس سیزدهم را آغاز عقب ماندگی کشورهای  آسیای غربی و اسلامی و شروع سبقت گرفتن اروپا دانست. مغول با حمله خود رشد اقتصادی و فرهنگی سرزمین های مارا حد اقل دویست سال عقب راند. پیشرفت اقتصادی و توسعه فرهنگ تمدن چون نهالی است که باید بطور مداوم و بدون ایجاد وقفه رشد کند. جمعیت، رشد شهرها، امنیت اقتصادی، حمایت از صنعتگران و پیشه وران، رشد سالم بازرگانی، انباشت سرمایه مفید و درگردش و تداوم وسازماندهی علوم از شرائط اولیه رشد است. دنیای اسلام در ظرف ۵۰۰ سال دراین زمینه ها پیشرفت کرده بود و قوم مغول حاصل این زحمات را نابود کرد:
کشاورزی پیشرفته به نظام دامداری عقبگرد کرد: زمین های مفید کشاورزی به مراتع دامداری تبدیل شد. رشیدالـدین   (۱٢٤۷/۱۳۱٨) مینویسد که در سال  ۱٢٩۵ (یعنی حدود ۷۰ سال بعد از حمله مغول) فقط یک دهم زمین های حاصل خیز قابل کشت و کار بود. منطقه بلخ که به انبار گندم خراسان ومرکز تولید ابریشم شهرت داشت، نابود شده بود.
شهر نشینی که یکی از شرایط اولیه رشد اقتصادی است، دچار وقفه شده  و به عقب رانده شد. در فاصله سالهای ۱٢٢۰ تا ۱٢٢٢ تقریباً همه شهرهای آباد خراسان که مراکز تجاری، صنعتگری و فرهنگی بودند (مرو، بلخ، هرات، توس، نیشابور و ...) به ویرانه هایی تبدیل شدند که تا پایان قرن سیزدهم نیز نتوانستند آباد شده و قد راست کنند. تعداد کشته شدگان را فقط در خراسان بیش از ۵ میلیون تخمین زده اند. ظهیرالدین مرعشی در سال ۱٤۷۰ از مازندران هنوز به عنوان یک منطقه مخروبه نام میبرد. لشکر مغول در تعقیب سلطان محمد خوارزمشاه و پسرش سلطان جلال الدین تنها بخاطر بدست آوردن این دو شهر های سر راه (ری، همدان، ساوه، قزوین، اردبیل، مراغه و ....) را نابود کردند. تغییر ناگهانی ساخت جمعیت و کشته شدن نیروهای فعال جوان نتیجه آن بود.
بسیاری از مردم برای فرار از دست مغول خود شهرهارا ترک کرده و به گروه های کوچ نشین تبدیل شدند، خیلی از شهرها به ده تبدیل شد و بسیاری از دهات که میتوانستند به شهر تبدیل شوند نابود شدند. درحالیکه دراوائل قرن دهم میلادی در اطراف هرات ٤۰۰ دهکده وجود داشت، تعداد آنها در اوائل قرن پانزدهم ۱۷٦ دهکده نام برده شده است.
مناطق کشاورزی افغانستان و ایران که همیشه با کمبود آب روبرو بودند و از سیستم پیشرفته قنات استفاده میکردند، با ویران شدن قنات ها قدرت  و بنیه قبلی خود را از دست دادند.
قبل از حمله مغول خوارزمشاهیان برایران حکومت میکردند که در سالهای آخر به در اثر ضعف به یک نظام ملوک الطوایفی تبدیل شده و قدرت مرکزی ضعیف شده بود. همین مسئله و وجود تفرقه و عدم کفایت، حمله مغول را ممکن نمود. ولی بعد از این حمله، چندپارچگی سیاسی و نظام ملوک الطوایفی در این مناطق تثبیت شده و مانع رشد مجدد قدرت مرکزی گردید. خانهای محلی هرکدام در منطقه خود سیاست خود را دنبال میکردند و این همان نظامی است که بقایای آن در افغانستان امروز هنوزهم باقی مانده است.

سایه نامرئی قوم مغول بر جوامع امروز ما
حمله مغول اثرات روانی عمیقی بر مردم ما با قی گذاشت که تا امروز نیز تاحدی شخصیت ملت های مارا تعیین میکند. قوم مغول به عنوان یک نیروی مهاجم چادرنشین و دور مانده از تمدن، با تاخت و تاز و ویرانی و کشتار مردم ما، اعتماد به نفس مارا ضعیف کردند. روحیه صوفی گرائی توأم با انفعال و نا امیدی، بی اعتمادی شدید به یکدیگر و بخصوص به قدرت های خارجی، مخفی کاری و گرایش بسوی فرصت طلبی تاحد زیادی نتیجه حمله مغول است که نسل به نسل تا امروز منتقل شده است. چرا ما به یکدیگر اعتماد نداریم: لشکریان مغول بعد از فتح یک شهرجوانان سالم را گرفته و به عنوان پیشمرگه در جلو سپاه خود به جلو میراندند اینان مجبور بودند به هموطنان خود حمله کنند و اگر چنین نمی کردند، از پشت توسط سربازان مغول کشته میشدند. این روحیه و ترس از یکدیگرهنوزهم درمیان ملت های ما باقی مانده است. به هیچکسی نباید اعتماد کرد، حتی به خودی ها! 
هیچگاه درتاریخ، یک ملت سربلند و متمدن توسط یک قوم بیابانی این اندازه تحقیرنشد: لشکر مغول با حمله به یک شهر، اول ساکنین آنرا به بیابان های خارج از شهرمنتقل کرده و در این فاصله شهر را غارت و تخریب می کردند. سپس ساکنین شهر به گروه های مختلف تقسیم می شدند: نیروهای جوان و سالم به عنوان پیشمرگه انتخاب میشدند، صنعتگران به مغولستان فرستاده و زنان و دختران جوان به عنوان کنیز بین سپاهیان تقسیم میشدند. افراد پیر و ناتوان اجازه داشتند به شهر مخروبه برگردند. بقیه افراد به گروهای ٤۰۰ الی ۵۰۰ نفری تقسیم شده و برای کشتار در اختیار سربازان قرار میگرفتند. <این رزمندگان موظف بودند افرادی را که تحویل گرفته اند، با تبر، کلنگ، شمشیر، چماق و غیره نابود کنند. بنا به گواهی وقایع نگاران اینگونه کشتار دستجمعی در مرو، بلخ، هرات، طوس، نیشابور، سبزوار، ری، قزوین، ساوه، همدان، مراغه، اردبیل و چند شهر کوچک انجام گرفته است. پس از این کشتار، اسیران با سواد را وادار می کردند که کشته هارا شمارش کنند. بنا به گفته تاریخ نگار جوینی در مرو شمارش کشتگان ۱۳ روز طول کشید.> (ا. آ. گرانتوسکی و دیگران، تاریخ ایران اززمان باستان تا امروز، ترجمه کیخسرو کشاورزی، انتشارات پویش، تهران ۱۳٦۱  ص ٢۱۷). آیا ممکن است چنین رفتارهای غیرانسانی و تحقیرآمیز از حافظه تاریخی ملت های ما حذف شده باشد؟ مورخین استیلای مغول را فاجعه انگیزترین مصیبت تاریخ میدانند. تاریخ نگار ابن اثیر مینویسد: <از زمانی که خداوند تبارک و تعالی انسان را آفرید تا به امروز چنین واقعه ای روی نداده است> و جوینی مینویسد: <درمحلی که مردم آن در برابر مغولان پایداری کردند، از صدهزار تن فقط صدتن باقی ماندند.> (همانجا، ص ٢۱۷) پاسخ قوم مغول در برابر  اعتماد بنفس و مقاومت تنها کشتار بیرحمانه بود. اسماعیلیان که توانسته بودند به عنوان یکی از آخرین دژهای مقاومت در قلعه الموت پایداری کنند، تنها بخاطر این مقاومت توسط کشکر هلاکو قتل عام شدند. تأثیر این فجایع بر حافظه تاریخی ما  و تبدیل شدن این حافظه به خلقیات دستجمعیِ امروز موضوعی است که بسط و تعمیق آن از تخصص نویسنده خارج است. چه خوبست که روانشناسان و محققین تاریخ، دراین زمینه  تحقیقات بیشتری انجام دهند.
اروپا از ویرانی مصون ماند و خودرا برای حمله استعماری بسوی شرق آماده کرد. 
حمله مغول توازن بین المللی قوا بین شرق و غرب (اسلام و مسیحیت) را که در آنزمان وجود داشت، بهم زد. جنگجویان صلیبی با حملاتشان بسوی مشرق زمین در برهم زدن این تعادل شکست خوردند، ولی این هدف به کمک قوم مغول انجام گرفت و باید توجه داشت هنگام حمله مغول هنوز جنگهای صلیبی ادامه داشت و بنا براین کشورهای ما دریکی از تعیین کننده ترین دوره هاِ تاریخ بجای پیشرفت توأم با امنیت  دچار یک هجوم گازانبری از سوی شرق و غرب شدند. پیشرفتهای اجتماعی، اقتصادی، فرهنگی و علمی ما را در اوائل قرن ۱۳ میلادی با اروپا همطراز کرده بود و دربخش هایی (مانند معماری، ریاضیات، نجوم) از اروپا جلو تر برده بود. حمله مغول به جوامع ما و مصون ماندن اروپا از این تخریب باعث شد که اروپا بدون مزاحمت خارجی  به رشد خود ادامه دهد و برتری امروز را که ساعت به ساعت بیشتر میشود بدست آورد. منابع تاریخی نشان میدهد که واتیکان بعد از حمله مغول با فرستادن سفرایی به دربار خان های مغولستان میکوشید تا آنانرا به مسیحیت دعوت کرده و تعادل قدرت را به نفع خود تغییر دهد. این برنامه بخصوص بعد از کنفرانس سران کلیسای واتیکان که در سال ۱٢٤۵در شهر »لیون« برگذار شد، قوت گرفت. ولی این فرستادگان دست خالی برگشتند و تبلیغات شان مؤثر واقع نشد. بالعکس مغول های حاکم بر آسیای غربی به دین اسلام گرویده و مغول های شرق آسیا بودائی شدند. اگر اروپائی ها امروز از آثار فرهنگ و تمدن مغول ها نام می برند، این خدمات مربوط به دوره هایی است که این قوم در اثر تماس با فرهنگ و تمدن کشورهای اسلامی و با کمک وزرا و دانشمندان فارسی زبان چون خواجه نصیرالدین طوسی  <اهلی> شده و درتمدن ما ادغام و جذب شدند. 
مسلمانان نه تنها سپر بلای اروپا شدند، بلکه از پیشرفت مغول به سوی غرب نیز جلوگیری کردند: هلاکوخان بعد از درهم شکستن مقاومت اسماعیلیان در سال  ۱٢۵٨ بغداد را تسخیرکرده و به خلافت عباسیان پایان دادند. کشکریان مغول از آنجا به حرکت خود بسوی غرب ادامه دادند، ولی  در فلسطین از ارتش ممالیک  که برمصر حکومت میکردند، شکست خورده و مجبور به عقب نشینی شدند (۱٢٦۵ میلادی). ویل دورانت در باره این نبرد مینویسد: <درهمه دیاراسلام و در اروپا این خبرت مسرت انگیز پخش شد و همه اهل مذاهب خوشحال شدند. طلسم شکسته و ترس رفته بود. در سال ۷۰۳ ه ق (۱۳۰۳ م) پیکاری قطعی در نزدیکی دمشق به غائله مغولان خاتمه داد و شام را برای ممالیک و احتمالاً اروپا را برای مسیحیت نجات داد.> (ویل دورانت، همانجا، ص ٤۳۱)

البته اروپا  در حمله اول (۱٢٢۰) همزمان با کشورهای ما مورد هجول لشکر دیگری از مغول شد که از شمال آسیا به سوی روسیه، لهستان و آلمان پیشروی کرده، شهرهایی را برای مدت زیادی تصرف کرده و بالاخره برمجارستان غلبه کردند. هنگامیکه سپاهیان مغول در مجارستان بودند، اروپا در اثر یک تصادف تاریخی از ادامه  حمله این قوم به سایرنقاط اروپا نجات یافتند: فرمانده مغول »باتو«  درسال ۱٢٤۱ بطورناگهانی بعد ازمرگ رهبر مغول اوگودای در مغولستان از اروپا به آنجا برگشت تا در انتخاب رهبر جدید نقشی داشته باشد. 
بدین ترتیب شهرهای اروپا از ویرانی و کشتار مصون ماندند، روند پیشرفت صنعت، علم و فرهنگ منقطع نشد، مردم دچار تحقیر و زیردستی نشدند، اعتماد به نفس  آنها خدشه دارنشد و روحیه انفعال، بدبینی و اضطراب دائمی در آنان بوجود نیامد. حتی اگر قوم مغول درسالهای بعد میتوانستد به اروپا دست یابند، دیگرتوحش اجدادشان را نداشتند. فرهنگ ما آنهارا اهلی و متمدن کرده بود و آنقدر در کشورهای ما »ترک تازی« کرده بودند که دیگر رمق و علاقه ای برای این جنایات باقی نمانده بود.
اروپائی ها در تحلیل جهانگشائی مغول امروز میگویند که این حملات کشورهای جهان را به هم نزدیک کرد و آنرا در عصرخود نوعی جهانگرائی (Globalisierung) میدانند. البته چنین بود و اروپا و آسیا یکباره توسط مغول به شدت به هم نزدیک شدند، ولی دود این نزدیکی به چشم ما رفت وسود آن به جیب اروپا! درقرنهای بعد راه اروپائیان بسوی کشورهای ما به قصد بهره کشی و استعمار بازشد، آنهم کشورهایی که رمق و توان مقاومت در برابر هجوم »مغول های متمدن« اروپایی را نداشتند!





Textfeld: فلسفه فروتنی و فروتنی در فلسفه
بیاد کارل پوپر

کسانیکه دهه ۷۰ میلادی را به خاطر دارند، میدانند که ازچه سخن میگوییم: درآن سالها اگر روشنفکری میخواست مقبول بعضی محافل »انقلابی« بوده ومطرود و مغضوب نشود باید (حتی به عنوان یک روشنفکر مسلمان!) به اصولی چون »تضاد های آشتی ناپذیر«، »جنگ طبقاتی«، »قهرانقلابی« و ... اعتقاد وایمان میداشت. عدم تحمل نظریات مخالف، و پافشاری بر مواضع خود صفات پسنیده یک »انسان انقلابی«  بود وهرگونه شک و تردید در جهانبینی های مطلق گرایانه نوعی »خیانت«  تلقی میشد.  درهمان زمان کسانی هم بودند که مارا به  به ملایمت و تواضع علمی  دعوت میکردند، ولی به عنوان »متفکرین ایدآلیست« کسی صدای آنها را نمی شنید. یکی از اینان فیلسوف نامدار اطریشی - انگلیسی کارل پوپر (مولف کتاب جامعه باز و دشمنانش) بود. او درآثار خود از روشنفکرانی به شدت انتقاد میکرد که بنام  ایدئولوژی های انقلابی اعمال خشونت و نابردباری را علیه مخالفین خود روا دانسته و با» خودبرتربینی، ادعای حقانیت انحصاری و تکبر روشنفکرانه « بسیاری از جنایت ها را درتاریخ معاصر توجیه میکردند. پوپر به ساده نویسی شهرت داشت و از به کاربردن جملات ثقیل پرهیز میکرد. او دریک سخنرانی که به سال ۱۹۸۲ ایراد کرد، چند  قاعده اصلی را برای مدارا و بردباری تعریف کرده و آنهارا هم برای دانشمندان علوم طبیعی وهم در زمینه اجتماعی و سیاسی معتبر میداند. به اختصاراین اصول را میتوان چنین بازگوکرد.
 
 دانش فردی ما همیشه از دانش عینی و کلی بشریت کمتر است و جزء ناقصی از آنرا تشکیل میدهد (همه چیز را همگان دانند). بنابراین هیچکس اجازه ندارد خود را«بحرالعلوم» دانسته و از دیگران برتر بداند.
 
بی خطا بودن امر محالی است. در مقبول ترین و مستند ترین نظریات و تئوری های علمی نیز احتمال وجود خطا مستتر است.
 
وظیفه علمی ما یا فتن، تقلیل و تصحیح مداوم این خطاهاست.
 
انکار خطا های خود و پنهان و فراموش  کردن اشتباهات باعث تکرار آنها میشود. تجزیه و  تحلیل خطاها به زیادتر شدن  تجربه  و  مهارت ما برای دوری از اشتباهات بعدی کمک میکند. 
 
از کسانیکه ما را متوجه خطاهای مان میکنند نرنجیم.
 
اگر خود ما دیگران را متوجه اشتباهاتشان میکنیم، همیشه به خاطر داشته باشیم که ما نیز درگذشته خالی از چنین اشتباهاتی نبوده ایم.
 
بزرگترین دانشمندان نیز مرتکب خطا شده اند.
 
خطا کردن نباید یک عادت پسنیده شود، ولی تکرار اشتباه امری انسانیست و تنها با هوشیاری و کسب تجربه میتوان آنرا علاج کرد.
 
ما به دیگران به عنوان «کاشف و تصحیح کننده»  خطاهای مان نیاز داریم. مخصوصاٌ باید به کسانی ارزش قائل شویم که  با ایده های دیگر و در محیط های دیگری زندگی کرده و تجربه های جدید تری  کسب کرده اند.
 
انتقاد از خود بهترین انتقاد و شنیدن انتقاد دیگران از ما جزو ضروریات زندگی است.
 
انتقاد عاقلانه و دور از غرض ورزی باید همیشه مشخص ومحدود به مورد خاصی باشد. ما باید برای انتقاد از عمل مشخصی دلائل عینی و منطقی و محدود به همان رفتار را مطرح کنیم. هدف از انتقاد باید رسیدن به حقیقت عینی بوده و  دور از غرض ورزی شخصی و تحقیر طرف مقابل صورت گیرد.
 
آنچه گفته شد، تنها پیشنهادهائیست برای تمرین بردباری. باید قبول کرد که این اصول نیزحرف آخر نبوده و نظریات و پیشنهادات بهتر از این نیز میتوان عرضه کرد.
 
ترجمه آزاد بخشی از سخنرانی کارل پوپر تحت عنوان
«بردباری و مسئولیت روشنفکران»
 
Karl Popper, Duldsamkeit und intellektuelle Verantwortlichkeit, Vortrag am
16. März 1982
 متن کامل این سخنرانی با صدای پوپر روی نوار موجود است:
Karl Popper, Kritik und Vernunft – von der Unendlichkeit des Nichtwissens-
(der hörverlag)